BAMAKO: In der Hauptstadt des westafrikanischen Mali hat ein EU-Beratungszentrum für Auswanderer seine Pforten geöffnet.
Ziel der Einrichtung in Bamako ist es, Auswanderungswilligen Möglichkeiten der legalen Migration nach Europa aufzuzeigen und über die Risiken illegaler Auswanderungsversuche in die Europäische Union zu informieren. EU-Entwicklungskommissar Louis Michel sprach von einer Brücke, die Afrika und Europa verbinde. Das Pilotprojekt wird zunächst für vier Jahre von der Europäischen Union finanziert. Die Kosten belaufen sich auf zehn Millionen Euro. Bei dem Versuch, mit nicht hochseetauglichen Booten nach Europa zu gelangen, sterben jedes Jahr mehrere hundert Afrikaner.
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