LA PAZ: Die Verhandlungen zwischen Regierung und Opposition zur Beilegung der Staatskrise in Bolivien sind gescheitert.
Der sozialistische Präsident Evo Morales und die Vertreter der konservativen Opposition konnten in der Frage der Autonomie der Provinzen und der Umverteilung von Gewinnen keinen Kompromiss finden. Es sei auch kein neuer Termin vereinbart worden, hieß es anschließend. Die Gespräche waren im September aufgenommen worden nach mehr als drei Wochen blutiger Zusammenstöße zwischen Regierunganhängern und Vertretern wirtschaftlich starken Provinzen im Osten und Süden Boliviens. Morales will, dass diese stärker zur Unterstützung der verarmten Indio-Mehrheit beitragen. Zudem strebt er eine Verfassungsreform an.
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