BERLIN: Bundesregierung und Banken haben sich nach stundenlangen Diskussionen auf ein zweites Rettungspaket für den von der Pleite bedrohten Münchner Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate HRE verständigt.
Nach Angaben des Finanzministeriums bekommt die HRE-Gruppe von den Banken einen weiteren, ebenfalls besicherten Liquiditätskredit von 15 Milliarden Euro. Das Geld kommt zu den 35 Milliarden Euro hinzu, die das in der vorigen Woche ausgehandelte erste Paket vorsieht. Der DAX-Konzern Hypo Real Estate braucht deutlich mehr Geld als zunächst vermutet. Der vom Bund zur Verfügung gestellte Bürgschaftsrahmen von bis zu 35 Milliarden Euro bleibt unverändert. Das Finanzministerium betonte, die Vereinbarung bringe für die Steuerzahler keine zusätzlichen Lasten. In dem Ministerium hatten Vertreter von Regierung, Bundesbank und Finanzmarktaufsicht BaFin sowie der Banken- und Versicherungsbranche fieberhaft nach einer Lösung gesucht.
(Deutsche Welle)
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