MÜNCHEN: Im Machtkampf um die Nachfolge des bayerischen Ministerpräsidenten Günther Beckstein hat einer der Kandidaten aufgegeben: CSU-Fraktionschef Georg Schmid zog seine Bewerbung zurück.
Er sei zu dem Schluss gekommen, dass er als Fraktionsvorsitzender besser zur Geschlossenheit der Partei beitragen könne, hieß es in einer Erklärung. Damit bleiben noch drei Bewerber im Rennen: Der designierte CSU-Chef Horst Seehofer, Wissenschaftsminister Thomas Goppel und Innenminister Joachim Herrmann. - In dem CSU-internen Machtkampf wird nun Seehofer zunehmend favorisiert. Neben den CSU-Bezirken Oberbayern und Oberpfalz gibt es inzwischen auch im Bezirksvorstand der niederbayerischen CSU eine klare Präferenz für Seehofer, wie ein Sprecher bestätigte.
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