BONN: Der Schätzerkreis aus Fachleuten für die gesetzliche Krankenversicherung hat sich nicht auf eine Empfehlung für den künftig einheitlichen Beitrag verständigen können.
Nach viertägigen Beratungen des Expertengremiums in Bonn hieß es, das Gesundheitsministerium und das Bundesversicherungsamt hielten zum Start des Gesundheitsfonds in drei Monaten einen Beitragssatz von 15,5 Prozent für angemessen. Die Kassen fordern dagegen mehr Geld. Sie halten einen Satz von 15,8 Prozent für nötig. Damit zeichnet sich ab, dass der Beitrag für die große Mehrheit der gesetzlich Versicherten deutlich steigt. Momentan liegt der durchschnittliche Beitragssatz bei knapp unter 15 Prozent. Am Sonntag will sich der Koalitionsausschuss in Berlin mit dem weiteren Vorgehen befassen.
(Deutsche Welle)
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