BRÜSSEL: Mit dem belgisch-niederländischen Fortis-Konzern ist ein weiteres europäisches Finanzhaus in große Bedrängnis geraten. Zunächst waren Liquiditätsprobleme geleugnet worden, am Freitag wurde dann aber mitgeteilt, man wolle große Vermögenswerte verkaufen.
Nach einem weiteren dramatischen Kurssturz von mehr als 20 Prozent war die sofortige Ablösung von Vorstandschef Herman Verwilst bekanntgegeben worden. Die belgische Regierung rief Anleger und Sparer zur Ruhe auf. Zu Fragen über eine drohende Insolvenz wollte sich Premierminister Yves Leterme nicht äußern.
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